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Rosen




Rosen.

 

Vielleicht klafft hie und da noch eine Lücke im Gartenbeet? Eine prächtige Rose ist genau das Richtige, um sie zu füllen! Vorausgesetzt man ist willens sie auch ein bisschen zu pflegen.

 

Den Einsatzmöglichkeiten von Rosen sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Zwergrosen eignen sich für Tröge auf Balkon oder Terrasse, Edel- und Polyantharosen machen sich im Beet gut, während Stauchrosen solitär bestens zur Geltung kommen. Mit Kletterrosen kann man das Haus, einen Rosenbogen oder eine Pergola begrünen. Starkwüchsige, meist einmal blühende Ramblerrosen wachsen sogar in lichte Bäume hinein. Besonders reizvoll sind auch Sonderformen wie Hochstämmchen, Spaliere oder Ampeln.

Doch auch Historische Rosen erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit. Zwar sind viele Sorten nur einmalblühend, dafür erfreuen sie im Herbst mit hübschem Fruchtschmuck. Die Hagebutten sind je nach Sorte rot, orange oder schwarz, kugelrund oder länglich, auf jeden Fall aber sehr auffällig. 

 

Rosen lieben nährstoffreiche, gerne etwas lehmige Böden, kommen aber auch, wie man in Norddeutschland sieht mit sandigem Untergrund zurecht (hier muss man allerdings gießen, was in Salzburg kaum der Fall ist). Für den Gartenbesitzer heißt das also regelmäßige Düngung. Rosen-Spezialdünger funktionieren meist auf Dauerdüngerbasis, hier reichen ein bis zwei Anwendungen pro Jahr. Wer lieber mit organischem Dünger werkt, muss bedeutend öfter ran, nämlich alle zwei bis drei Wochen. Sollte ein Gießen nötig werden (was quasi nicht vorkommt, Rosen sind schließlich Tiefwurzler), ist es wichtig, den Boden und nicht die Blätter zu gießen, da man damit Pilzbefall wie Mehltau provoziert.

Öfterblühende Sorten können nach jedem Flor kräftig zurückgeschnitten werden, einmalblühende lässt man besser in Ruhe, sonst bringt man sich um den Fruchtschmuck.  

 

Rosenkavaliere.

 

Der Rosenkavalier Nummer Eins ist ohne Zweifel der Lavendel. Hübsch zu Rosen wirkt auch das winterharte Schleierkraut, das ebenso wie Rosen gerne vollsonnig angepflanzt wird. Ein guter Wasserabzug ist für sein Gedeihen von Nöten. Der Frauenmantel ist eine gute Kombinationspflanze für niedrige und halbhohe Rosen, wie Bodendecker-, Zwerg- und Polyantharosen. Die Blüten des Frauenmantels sind auch in der Vase lange haltbar. Die Begleitstaude Campanula entwickelt sich ab dem zweiten Standjahr zu mächtigen Buschen von gut einem Meter Höhe, die überreich und sehr lange zartrosa blühen. Also nix für schwachwüchsige Rosen ist diese Glockenblume, sie würden glatt erdrückt. Aber zu kräftigen Strauch- oder Kletterrosen ist sie ein lohnender Begleiter. Wenn Strauchrosen und Kletterrosen vom Boden her verholzen und daher am unteren halben Meter kaum belaubt sind, kann man diesen „Schönheitsfehler“ mit der Beipflanzung einer Clematis kaschieren.


 
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