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Orchideen-Tage




Orchideen-Tage 

Auch heuer bieten wieder einige Salzburger Gärtnereien im Hochwinter tropischen Flair in ihren Glashäusern – zu den am 26. Jänner beginnenden Orchideen-Tagen wird so manches Gusto-Stückerl feilgeboten. 

Seit Jahren ist die Phalaenopsis die meistverkaufte Zimmerpflanze, denn inzwischen haben viele Blumenfreunde bemerkt, dass sie wochen-, ja monatelang unermüdlich blüht und dabei keiner besonderen Pflege bedarf. An diese Ausdauer kommt eigentlich keine andere Art heran, dass alle anderen Orchideen aber schwierig zu handhaben wären, stimmt auch längst nicht mehr. Im Handel werden praktisch keine Wildarten angeboten. Alles, was in gärtnerischer Kultur gezogen wird, sind vielmals gekreuzte Hybriden, die wesentlich unempfindlicher als die reinen Arten auf trockene Zimmerluft und eben „nicht-tropische“ Bedingungen reagieren. Und so ist es ohne besondere Anstrengung möglich, Gattungen wie Dendrobium, Oncidium, Miltonia, Cambria und Cymbidium auf der Fensterbank zu halten. Ideal sind sehr helle aber nicht (voll)sonnige Standorte wie ein nord- oder ostseitiges Fenster.

Unterscheiden sollte man zwischen bodenbewohnenden Orchideen und Aufsitzerpflanzen.

Erstere sind häufig „bulbenbildend“, haben also eine knollige Verdickung am Boden. Und viele dieser Arten, wie z.B. der Frauenschuh (Paphiopedilum) blühen immer nur an jungen Trieben. Dass man eine solche Orchidee wieder zum Blühen bringt, hängt also davon ab, dass sie übers Jahr neue Triebe bildet. Das tut sie auch  brav, wenn sie pfleglich behandelt wird, soll heißen, regelmäßig Wasser und Dünger bekommt. Aber davor muss man sich als Orchideen-Neuling nicht fürchten: Wasser und Dünger braucht schließlich jede Pflanze, und die, die das nicht kriegen, schauen auch entsprechend aus. 

Aufsitzerpflanzen, auf g’scheit „Epiphyten“, zu denen auch Phalaenopsis gehören, sitzen am Naturstandort in Astgabeln oder der stark strukturierten Borken von großen Bäumen fest und lassen ihre Wurzeln lässig nach unten hängen. Dass die Kultur solcher luftwurzelbildender Orchideen im Topf ein Kompromiss  ist, versteht sich von selbst und erklärt auch, warum speziell diese Arten auf Staunässe so empfindlich reagieren. Während eine Phalaenopsis einen mehrwöchigen Urlaub locker ohne Bewässerung wegsteckt (bei kühlen Temperaturen sechs (!!) Wochen lang), bedeutet ein einwöchiges Fußbad oft schon den sicheren Tod. Sparsam gießen lautet daher die Devise, die Orchidee und Besitzer sicher glücklich macht. Gustostückerl, wie die blaublühenden Vandas, stellen da schon etwas mehr Ansprüche. Sie sind ebenfalls Aufsitzerpflanzen, die sich eine Kultur im Topf aber nicht gefallen lassen. Daher werden sie in Glasgefäße oder Tontöpfe nur „hineingehängt“, die gesamte Wasseraufnahme erfolgt ausschließlich über die Luftwurzeln, die natürlich häufig besprüht werden müssen; mit Regenwasser, versteht sich. Wie man sich dieser Intensiv-Pflege entziehen und trotzdem erfolgreich Vanda ziehen kann, sowie viele weitere Tipps und Accessoires zum Thema Orchideen erhalten Sie bei folgenden  Gärtnereien:

 

Blumen Fuchsberger, Salzburg, Andrä Blüml Str. 31

Blumen und Garten Veronika Schmeikal, Salzburg, Linzer Bundesstr. 71

Gärtnerei Zmugg, Salzburg, Kobergerweg 1, Am Leopoldskroner Weiher

Blumen Lindner, Salzburg, Michael Filz Gasse 1, Am Maxglaner Friedhof

Blumen Lindner, Salzburg, Nonntaler Hauptstrasse 98, vorm. Blumen Horn

Blumen Lindner, Siezenheim, Grenzstrasse 27

Gartencenter Posch, Wals, Hauptstrasse 53

Plattner - Blütenflair und Gartenlust, St. Martin/Lofer, Waidring, Fieberbrunn

Gartenbau Monger, Seekirchen, Wallerseestrasse 89

Trapp – Die Blumen- und Gartenwelt, Neumarkt, Wertheim

Tautermann – Leben mit Pflanzen, Schwarzach, Salzburger Strasse 6

Anschließend finden Sie Tipps für Ihre Orchideen zum Download

 

 
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