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Blumenschmuck in alpinen Raum




Blumenschmuck im alpinen Raum

 

Der Blumenschmuck am bäuerlichen Hof und am ländlichen Haus gehört zur alpenländischen Tradition. Die Grundlage eines jeden schönen Blumenschmuckes ist das hochwertige Pflanzmaterial aus der heimischen Produktion unserer Gärtner, welches in erstklassige Blumenerde gepflanzt werden sollte. Aber auch die Pflege der Blumen ist ein wichtiger Faktor der über deren Qualität entscheidet. Regelmäßiges Gießen und Düngen sind für keinen Blumenliebhaber ein Fremdwort. Das Entfernen verblühter Blüten schützt vor Pilzbefall und erhöht die Ästhetik der Blütenpolster. Der Einsatz von Langzeitdüngern spart viel Zeit und lässt kein Verhungern der Pflanzen zu. Bereits beim Einpflanzen wird er unter das Erdsubstrat gemischt. Über die kommenden Wochen wird der Langzeitdünger kleine Mengen von Pflanzennahrung abgeben, welcher die Pflanzen stetig versorgt. Wer keinen Langzeitdünger verwendet hat, oder auf das händische Düngen mit der Gießkanne schwört, für den kommt in der Regel Flüssigdünger zum Einsatz. Verabreicht wird dieser nach der Bedienungsanleitung im Beipacktext. Während eine schwache Mischung von der Pflanze problemlos verkraftet wird, kann eine starke Überdosis zum Absterben der Wurzeln führen. Derselbe Effekt kann bei der Kombination von trockenem Substrat und einer normalen Düngegabe passieren. Eingefleischte Blumenfreunde gießen daher kurz und bündig ein wenig Wasser vor um ihre Pflanzen zu schützen. Mit der fortschreitenden Zeit werden sich Schaderreger am gut behüteten Blumenschmuck zu schaffen machen. Meist sind es die Blattläuse, welche ab Juni damit beginnen die wehrlosen Balkonpflanzen massenhaft zu befallen. Neben Pflanzenschutzmittel in Stäbchen und Granulatform, welche unkompliziert anzuwenden sind, können auch Neem-Produkte gegen die ungeliebten Sauger verwendet werden. An heißen und trockenen Standorten gesellen sich gern Spinnmilben und die Weiße Fliege zu den bereits vorhandenen Schädlingen. Auch hier reichen in der Regel schützende Präparate in Granulat und Stäbchenform. Tritt ein Pilzbefall auf, so weist grundsätzlich auf eine ungünstige Wuchsbedingung der Pflanzen hin. Ob es der ständige Regen, die lange Blattnässe oder das übermäßige Giesen des Blumenbesitzers ist, muss vor Ort selbst entschieden werden. Machen sich erste Pilze bemerkbar ist schnelles Handeln gefragt. Breitbandfungizide (fragen Sie Ihren Gärtner) können eine weitere Infektion der Pflanzen verhindern. Pilzkrankheiten wie Botrytis die sich vor allem an der Blüte finden lassen, können durch gezieltes Auspflücken der verblühten Blüten verhindert werden. Die größte Herausforderung bei der Gestaltung des eigenen Blumenschmucks ist die Wahl der richtigen Pflanzen und deren Kombination. Diese Entscheidungen liegen aber im Ermessen des Besitzers und dessen Anspruch an seinen Blumenschmuck. Nicht-Kreative und intelligente Faule sind beim Gärtner ihres Vertrauens in besten Händen. Eine Bepflanzung mit hängenden Pflanzen, wie Pelargonien, Petunien oder Lobelien, neigen zu Üppigkeit während stehende Pflanzen, wie das Fleißige Lieschen, Purpurglöckchen oder Gräser, meist eher schlicht und einfach wirken. Kreative Balkonblumengärtner kombinieren die stehenden und hängenden Pflanzen um so ein rundumfassendes Bild ihres Balkons zu erschaffen. Stehen mehrere Balkonkisten zur Verfügung empfiehlt es sich ein Gesamtkonzept zu benutzen. Wenn der Blumenschmuck einheitlich und passend zu den Farben des Hauses gestaltet wird ergibt sich so ein Gesamtkunstwerk.

 

Josef Putz


 
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