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Ambrosia artemisifolia – Die Beifußambrosie




Ambrosia artemisifolia – Die Beifußambrosie 

Die Beifußambrosie, ein wärmeliebendes Unkraut, verbreitet sich unaufhaltsam in ganz Europa.

Auch in Salzburg gibt es seit 2008 Meldungen über ihr Auftreten. Die Pflanze ist durch ihre Pollen einer der stärksten Allergieauslöser und dadurch gesundheitsgefährdend. Die Samen der Pflanze sind oft in Vogelfutter anzutreffen, dadurch wird jede Grünfläche, auf der Vögel gefüttert werden, zu einer potentiellen Fläche, auf der die Problempflanze anzutreffen ist.

 

Herkunft:                     

Die Beifußambrosie stammt ursprünglich aus Nordamerika.

In Europa sind ihre Hauptverbreitungsgebiete in Ost- & Südeuropa während in Mitteleuropa bisher nur stellenweises Auftreten registriert wurde.

 

Auftreten                     

Die Pflanze beginnt mit dem Wachstum im Juli, bildet ihre Blüten im August und blüht bis zum ersten Frost.

 

Allergene Wirkung      

Die Beifußambrosie erzeugt ungeheure Mengen an Pollen, welche starke Allergien auslösen können. Zusätzlich werden bestehende Allergien verstärkt. Die Symptome sind schwerwiegend: tränende geschwollene Augen, Schnupfen. Rund ein viertel der Betroffenen leidet unter starken Asthmaanfällen wie Atemnot oder Schockzuständen

 

Verbreitung                

Die Pflanze gelangt meist durch verunreinigtes Vogelfutter in die Hausgärten und Grünflächen. Von dort beginnt sie sich auf das umliegende Gebiet auszubreiten.

 

Verwechslungsgefahr 

In Österreich besteht Verwechslungsgefahr mit dem harmlosen             einheimischen gemeinen Beifuß.  Charakteristische Unterscheidungsmerkmale sind der hohe Wuchs (bis zu 1,5 Meter), stehende, ährenlange, auffällig gelbe männliche Blüten, doppelt gefiederte Blätter und abstehend behaarte, später oft rötliche Stängel.

 

Bekämpfung               

Steht die Pflanze bereits in der Blüte muss unbedingt ein Atemschutz (z.B. Feinstaubmaske) getragen werden. Um allergischen Hautreaktionen vorzubeugen sollten auch Schutzhandschuhe verwendet werden. Futterplätze für Vögel sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ausgerissene Pflanzen werden im Restmüll entsorgt.

 

Amtlicher Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Salzburg

Josef Putz: 0662/870571-241Josef.putz@lk-salzburg.at


 
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