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Wissenswertes über Zimmerpflanzen




Zimmerpflanzen erhöhen unser Wohlbefinden 

Es gibt kaum einen Haushalt in dem auf Zimmerpflanzen verzichtet wird. Pflanzen gehören inzwischen zur Standartausstattung eines jeden Gebäudes. Selbst in der hektischen Wirtschaftswelt sind sie gern gesehen. Sie schmücken Konferenz- und Aufenthaltsräume und motivieren die Mitarbeiter. Pflanzen haben einen sehr positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Das satte Grün unserer blätterreichen Zimmerpflanzen beruhigt unser Auge.  Zudem produzieren die Blätter Sauerstoff und reinigen die Luft im Zimmer. Die Blüten hingegen bieten eine schöne Abwechslung vom grauen Alltag. Gesellt sich noch etwas Duft hinzu, können unsere grünen Begleiter oft für ein Lächeln sorgen.  An den Fenstern der Blumenfreunde treffen sich die Zimmerpflanzen in den verschiedensten Kombinationen. Aufrechte Pflanzen, wie der Gummibaum oder die Schwiegermutterzunge, verdecken viel Fläche und bilden einen weichen, positiven Einfluss auf die Wirkung des Raumes. Schling und Kletterpflanzen hingegen verschmelzen mit ihrer Umgebung und können Ecken und Kannten  sowie ungenutzte Nischen verschwinden lassen. Für Blickfänge sorgen Blütenpflanzen, wie z.B. die Orchidee oder der Weihnachtsstern. Fortgeschrittene Zimmergärtner achten ganz genau auf die verschiedenen Einflussfaktoren die zu beachten sind, wenn es um den Standort und die Pflege ihrer Lieblinge geht. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist zum Beispiel das Licht. Dieses ist lediglich direkt am Fenster ausreichend vorhanden, je tiefer die Pflanze im Raum positioniert wird, umso weniger Licht wird sie erhalten. Daher sollten lichtbedürftige Pflanzen, wie die  Passionsblume, der Zimmerhibiskus oder Kakteen direkt an sonnenreichen Südfenstern stehen während weniger lichtbedürftige Pflanzen wie z.B. die Dieffenbachie oder die Kartonpalme (Zamioculcas), durchaus auch weiter entfernt vom Fenster positioniert werden können. Aber Vorsicht, lichtbedürftige Pflanzen wollen nicht unbedingt in der prallen Sonne stehen. Bei Unklarheiten lesen Sie die beiliegende Kulturanleitung oder fragen Sie den Gärtner ihres Vertrauens. Der Wasserbedarf muss an diesen Umstand angepasst werden. Eine Pflanze die in der Sonne steht benötigt mehr Wasser als eine Pflanze die hauptsächlich im Schatten steht. Das Gießen von Zimmerpflanzen ist ein ganz besonderes Kapitel. Gießfehler sind eine der häufigsten Ursachen für das Absterben unserer Zimmerpflanzen. Die meisten unserer grünen Gefährten reagieren nämlich sehr allergisch auf Staunäße. Diese tritt besonders leicht auf, wen der Übertopf nicht vor dem Gießen kontrolliert wird. Zudem ist der Wasserbedarf im Winter von Haus aus geringer als im Sommer. Neben Wasser benötigt die Pflanze auch noch regelmäßig etwas Nahrung in Form von Dünger. So manche in die Jahre gekommene Pflanze erfreut sich bester Vitalität da ihr Besitzer sie immer wieder mit frischem Dünger versorgt. In der Regel werden Zimmerpflanzen nur während des Frühjahres und der Sommerzeit, also in der Hauptwachstumszeit mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt. Dabei ist es effektiver die empfohlene Düngermenge auf regelmäßige kleine Portionen aufzuteilen anstatt die Pflanze nur gelegentlich mit einem Nährstoffcocktail zu versorgen. Der wichtigste Faktor für die Ernährung ist die Pflanzerde. Sie sollte von bester Qualität sein und beim Umtopfen reichlich erneuert werden. Wer Rücksicht auf die Bedürfnisse seiner Zimmerpflanzen nimmt, kann sich daher länger und mehr an ihnen erfreuen. 

Lichtbedürftige Pflanzen 

Zimmerahorn (Abutilon)

Lanzenrosette (Aechmea)

Wunderstrauch (Codiaeum)

Flockenheide (Erica)

Weihnachtsstern (Euphorbia)

Gummibaum (Ficus)  

Schattenverträgliche Pflanzen 

Kolbenfaden  (Aglaonema)

Alocasisia (Alocasia)

Streifenfarm (Asplendium)

Aukube (Aucuba)

Alpenveilchen (Cyclame)

Dieffenbachia

Usambaraveilchen 

 Autor: Josef Putz


 
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