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Den Frühling ins Haus holen




Den Frühling ins Haus holen

Die Tage werden zwar schon wieder länger, die Sehnsucht nach Licht und Wärme wird aber noch lang nicht gestillt. Die Frühlingsblumen, die es in den Gärtnereien und Blumengeschäften jetzt zu kaufen gibt, sind also die natürlichsten Psychopharmaka.Eine der beliebtesten Pflanzen ist die Topfnarzisse – strahlend gelb und der wahre Lichtblick an langen Winterabenden. Diese kleine Narzisse wird mittlerweile in Millionen von Exemplaren weltweit verkauft. Den Ursprung hat sie in den Niederlanden, wo sie durch Zufall in einem Garten entdeckt wurden.Ein Blumenzwiebelzüchter war bei einem Freund zu Gast und fand die zierlichen Blüten zwischen anderen Narzissen. Der scharfe Blick des Kenners war ein Volltreffer: Innerhalb von wenigen Jahren wurde aus der kleinen Zwiebel, die er als Geschenk mitnahm, die vermutlich bestverkaufte Narzisse. „Tête-à-Tête“ ist ihr Name und sie ist auf vielerlei Art und Weise zu verwenden: Im kleinen Blumentopf auf der Fensterbank, als Teil einer Frühlingsschale oder in einigen Wochen als erster Blütenschmuck auf dem Balkon.Freilich kann – wer vorausschauend plant – die Zwiebeln im Herbst auch im Garten pflanzen. Diese Narzisse bildet nach einigen Jahren ganze Blütenteppiche.Narzissen im Zimmer halten besonders lang, wenn man einen möglichst kühlen Platz wählt: Ein Wintergarten oder ein Stiegenhaus sind ideal. Gleichmäßig gießen, nie austrocknen lassen und nach dem Abblühen noch so lang weitergießen, bis die Blätter gelb geworden sind. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn man die Pflanzen in den Garten setzen will.  Primeln sind ein MussEbenfalls ein Muss im Zimmer sind jetzt die Primeln. Ihre bunten Blüten sind gerade ab Februar nicht mehr wegzudenken. Auch hier gilt: Kühl und hell – dann gibt es Blüten für viele Wochen.Wer den Duft liebt, der sollte unbedingt die kleinen Topfhyazinthen ins Haus holen. Im Wintergarten wirkt dieses Parfum wie ein Frühlingsvorgeschmack.Im Wohnzimmer können die Hyazinthen oft zu intensiv riechen und dann für Kopfweh sorgen. Kein Problem, denn wenn es nicht friert, kann man die Hyazinthen auch über Nacht ins Freie stellen. Frost vertragen die Blüten allerdings nicht. 

Gartentipp von Karl Ploberger


 
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