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Bienenweiden




Bienenweiden 

Für Schnecken tun die Hobbygärtner gerade genug. Sie pflanzen saftige Tagetes, zarte Salatpflänzchen und köstlich mundende Sterntalerblumen.

Lauter Leckerbissen für unsere schleimigen Gartenmitbewohner. Hoch an der Zeit, dass man einmal etwas für jene Tierchen tut, die nicht nur nerven, sondern unerhört fleißig für uns arbeiten: Bienen und Hummeln. Beide Insekten sind darauf angewiesen zu jeder Zeit „Essbares“ zu finden, also Blüten von denen sie Nektar sammeln können. Bienen und Hummeln mögen nicht immer die gleichen Pflanzen. Hummeln lieben Röhrenblüten, besonders stehen sie auf Lerchensporn, Lungenkraut und Beinwell. Übliche Arten dieser Gattungen blühen im Frühling. Will man seine Hummeln auch im Sommer weiden, muss man den gelben Lerchensporn pflanzen, erblüht unverdrossen bis zum Herbst und beim Beinwell eine Kulturform wie z.B. `Wisley Blue` wählen. Der blüht extra lange und remontiert nach einem Totalrückschnitt recht gut. Aber er braucht Platz! Halbschattige Flächen gerne auch mit Baum- und Strauchdruck werden rasch zugewachsen.

Für Bienen ist die Auswahl ungleich größer, Blütenformen und –farben machen mehr her.  Wunderbare Bienenweiden sind alle Salbei-Arten. Steppensalbei, quirlblättriger Salbei, Muskateller-Salbei werden gerne angeflogen und machen sich gut im Staudenbeet. Duftnessel (Agastache `Blue Fortune`), die Hohe Katzenminze (Nepeta subsessilis), der neue Super-Storchschnabel (Geranium `Jolly Bee`) und Ehrenpreis (Veronica `Blauriesin`) blühen allesamt blau und man traut sich kaum näher hinzugehen, so summt und brummt es um diese Pflanzen, sobald die Sonne scheint. Vor allem sind alle genannten wirklich lohnende ausdauernde Blütenstauden, die attraktiv und lange blühen. Besonders schön in Kombination mit gelben, höheren Stauden wie dem Sonnenhut, der Sonnenbraut und dem Sonnenauge. Diese kann man auch gleich in die Liste der gut besuchten Bienenweiden eintragen. Doch dazu und zu weiteren geeigneten Pflanzen später mehr

 

Ing. Veronika Schmeikal. 


 
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