Florale Grüße von Herzen zum Muttertag

Der Muttertag am 10. Mai ist ein liebevoller Anlass um Müttern, Großmüttern, Schwiegermüttern – einfach allen Frauen – für ihre täglichen, oft stillen Leistungen zu danken. Eine besondere Geste der Wertschätzung ist ein Geschenk aus der Natur – und was eignet sich da besser als ein bunter, duftender Blumengruß – idealerweise zum Einpflanzen, um lange Freude daran zu haben.
Die Muttertagspflanze schlechthin ist die Hortensie (Hydrangea). Sie wird im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten. Vor dem Griff zur Schere ist es aber wichtig zu wissen, welche Hortensienart im Garten gepflanzt ist, denn jede wird anders zurückgeschnitten. Dies sind die bekanntesten Arten mit den dazugehörigen Schnittregeln:
Die Ballen- oder Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) legt ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr an. Sie darf im Frühjahr also keinesfalls radikal zurückgeschnitten werden, da sie ansonsten in diesem Jahr gar nicht oder nur sehr wenig blüht.
Hier macht man einen Auslichtungsschnitt indem alte und vergreiste Triebe am Boden abgeschnitten werden. Bei den gesunden, vitalen Trieben werden nur die vertrockneten Blütenstände bis zum ersten, intakten Knospenpaar zurückgeschnitten.
Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) blühen am heuer entstandenen Trieb, das heißt sie können stark – auf zwei bis drei Knospenpaare – zurückgeschnitten werden. Sollten Triebe zu dicht stehen, kann auch einer davon an der Verzweigung entfernt werden. Schwache, abgestorbene oder recht alte, dicke Triebe werden direkt am Ansatz entfernt.
Die Schneeball Hortensie (Hydrangea aborescens) blüht ebenfalls am heuer gewachsenen Trieb und wird direkt am Boden abgeschnitten. Nach dem Schnitt bildet sie wieder einen neuen, jungen Trieb, welcher schlussendlich zu einer Blüte ab ca. Ende Juni führt.
Wenn all diese Schnittregeln beachtet werden, hat man noch lange Jahre hindurch viel Freude mit diesen prachtvollen Blütenpflanzen.
17.01.2026